Bei der Krisen- und Notfallliste (http://www.ulm.de/notfall.8197.3076,.htm) der Stadt Ulm finden Sie regionale Hilfe und Unterstützung, wenn Ihnen andere Dienste und Beratungsstellen gerade nicht zur Verfügung stehen. Diese Auflistung beinhaltet Hilfen in medizinischen, psychosozialen und sozialpsychiatrischen Krisen und Notfällen.
Die Deutsche AIDS-Hilfe bietet eine bundesweite Hotline unter der Telefonnummer 0180 33 19411 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Tarife der Mobilanbieter) an. Die bundesweite Telefonberatung ist auch am Sonntag zu erreichen. Zu folgenden Zeiten ist die Telefonberatung der Deutschen AIDS-Hilfe für Sie erreichbar:
Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 21:00, am Sonntag von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr.
Eine PEP wird unmittelbar nach dem möglichen Eindringen eines HI-Virus durchgeführt um eine Infektion zu verhindern. Die PEP ist eine medikamentöse antiretrovirale Kombinathionstherapie über vier Wochen mit begleitenden Tests. Eine PEP ist eine vorsorgliche Behandlung nach einem Kontakt mit einem hohem HIV-Risiko, wie zum Beispiele einem Kondomunfall mit einem HIV-positiven Partner.
Eine PEP sollte so schnell wie möglich, am besten innerhalb zwei Stunden, möglichst in den ersten 24 Stunden und maximal bis zu 72 Stunden nach einem tatsächlichen HIV-Risiko begonnen werden.
Eine PEP besteht aus der vierwöchigen Einnahme verschiedener Medikamente, die die Vermehrung des Virus im Körper verhindern sollen. Leider gelingt dies nicht immer und es kann trotz PEP zu einer HIV-Infektion kommen.
Empfohlen wird eine PEP nach:
Angeboten werden kann eine PEP nach:
Ob eine PEP durchgeführt wird entscheidet immer der Arzt gemeinsam mit dem Patienten.
Universitätsklinikum Ulm
Infektiologie
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Montag- Freitag tagsüber bis 17.00 Uhr: Herr Dr. Härter, Frau Dr. Grüner
Außerhalb dieser Zeiten: Notaufnahme M1b des Zentrums für Innere Medizin, Oberer Eselsberg.
Telefonisch erreichbar über die Zentrale mit der Telefonnummer: 0731/ 500-0