Mitarbeiter

Wer macht was bei der AIDS-Hilfe in Ulm?

Hier bekommen Sie einen Überblick über die Mitarbeiter des Vereins. Der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand stellt sich vor und die hauptamtlichen Mitarbeiter werden mit ihren jeweiligen Aufgabengebieten aufgeführt.

Wie es ist, in seiner Freizeit für die AIDS-Hilfe zu arbeiten, können Sie in kurzen Porträts von ehrenamtlichen Mitarbeitern erfahren.

Hauptamtliche
Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter sind für die alltäglichen Belange unserer Geschäftsstelle zuständig. Innerhalb unserer Einrichtung sind die Aufgaben in verschiedene Tätigkeitsfelder aufgeteilt. Alle Mitarbeiter erreichen Sie über unsere Geschäftsstelle telefonisch oder per e-mail.

Verwaltung

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Im Büro laufen alle Fäden zusammen. Karin Rueß (Betriebswirtin/VWA) ist, seit 1994 zu unseren Bürozeiten Ihre erste Ansprechpartnerin. Fragen zu unseren Finanzen, Mitgliedschaft und Geschäftsstelle können Sie per email direkt an Frau Rueß richten.

 

 

Beratung und Betreuung

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Tanja Wöhrle (Diplom-Sozialpädagogin) ist in diesem umfangreichen Aufgabengebiet Ihre Ansprechpartnerin.
Sie erreichen Frau Wöhrle unter dieser  E-Mail. 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

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Sie interessieren sich für eine Präventionsveranstaltung in der Schule? Sie würden sich über einen Informationsstand auf Ihrer Veranstaltung freuen? Bernhard Eberhardt (Dipl. Sozialarbeiter) und Waltraud Schwendele sind die zuständigen Mitarbeiter auf diesem Gebiet und werden von Maren Kuwertz unterstützt. Nehmen Sie per email direkt Kontakt mit Herrn Eberhardt  auf und vereinbaren einen Termin für eine Aufklärunsveranstaltung oder Infostand.

 

 

Rainbow-Team

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Das Rainbow-Team steht für szenenahe Prävention. Für alles rund um das Thema Homosexualität ist Dr. Waltraud Schwendele (Dipl. Sozialarbeiterin) Ihre Anprechpartnerin. Fragen zur Prävention bei MSM und zum HIV-Test in der AIDS-Hilfe können Sie per email direkt an Frau Schwendele richten.

 

 


Vorstand
Unser Vorstand ist für die inhaltliche und strukturelle Gestaltung des Vereins verantwortlich und wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt. Die Verantwortlichkeiten sind den verschiedenen Aufgabenbereichen der Ulmer AIDS-Hilfe zugeordnet.

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P1030184Dieter Borst (Finanzen/Mitarbeiter/Verwaltung/ELA) email senden

 

 

 

 

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Benno Baumgärtner (Öffentlichkeitsarbeit/Prävention/Betreuung/Beratung/Selbshilfeförderung und Internet) email senden

 

 

 

 

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HP Moravetz (Rainbow Team, Mitgliederbetreuung) email senden

 

 

 

 

Dr. Silke Kapp-Schwoerer (Checkpoint/Testangebot, Betreuung/Beratung/Selbsthilfe) email senden

Michael Diederich (Öffentlichkeitsarbeit und Prävention) email senden


Ehrenamtler
Welche Arbeit erledigen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ulmer AIDS-Hilfe?
Was treibt sie an, sich in der AIDS-Hilfe zu engagieren?
Drei ehrenamtliche Mitarbeiter berichten über ihre Tätigkeit in den Kernaufgaben der Ulmer AIDS-Hilfe:
Betreuung

Marina – ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Betreuungsgruppe

Wie bist Du zur AIDS-Hilfe gekommen?

Ich besuchte damals einen Vortrag der Frauengruppe der Volkshochschule Ulm, der in den Räumen der AIDS-Hilfe gehalten wurde. Dadurch bekam ich Interesse an der Arbeit hier und sagte mir, wenn ich mich ehrenamtlich engagiere, dann bei der AIDS-Hilfe.

Seit wann bist Du bei der AIDS-Hilfe dabei?
Seit dem Jahr 2000.

Was motiviert Dich zu Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit?
Mich motivieren die Menschen und das Wissen, meine Zeit sinnvoll einzusetzen. Man bekommt einfach sehr viel zurück von den Leuten, mit denen man arbeitet.

Wie sieht Dein Aufgabenbereich aus? 
Ich arbeite in der Betreuung und bin zuständig für die Leute, die einen brauchen. Dazu gehört auch der Bereich Freizeitgestaltung, ich helfe mit bei der Organisation von Festen und nehme auch an der Hüttenfreizeit teil. Auch das Mittwochscafé, Fortbildungen und Krankenhausbesuche gehören zu meinen Aufgaben.

Bist Du schon mal an Deine persönlichen Grenzen gestoßen?
Ja, mehrmals. Sich selbst Grenzen zu setzen ist unbedingt erforderlich. Das private soziale Umfeld ist sowohl für die Klienten als auch für die Mitarbeiter sehr wichtig. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter kann man auch nicht immer abrufbar sein, da gehen persönliche Dinge auch mal vor.

Bevor Du mit dem Ehrenamt in der AIDS-Hilfe anfangen konntest, musstest Du ja gewisse Schulungen mitmachen. Welche Erfahrungen hast Du dort gemacht?
Ich war bei den Einführungs-Befragungs-Abenden dabei, bei denen die Erfahrung abgefragt wurde und persönliche Fragen betreffend dem Umgang mit Homosexualität, Drogenabhängigen und dem Tod gestellt wurden. Nach diesem Schema wurde ich für geeignet befunden. Ich besorgte mir dann viele Bücher zum Thema und besuchte zweimal den Welt-AIDS-Tag-Kongress. Bei den Fortbildungen in den Räumen der AIDS-Hilfe machte ich gute Erfahrungen, weil man mit den Betroffenen zusammen teil nahm und so auch eine Bindung aufbauen konnte.

Kannst Du Dich an ein besonderes Erlebnis erinnern?
Als erstes fallen mir die schönen Erinnerungen an die tollen Freizeitaktivitäten ein. Die bewirken auch eine Lockerung zwischen Ehrenamtlichen und Klienten. Ein herausragendes Erlebnis hatte ich kurz nach dem Tod meiner Mutter. Es ging mir schlecht und ein Klient rief mich an, ob ich nicht zum Café Vielfalt kommen wolle. Ich verneinte mit der Begründung, dass es mir nicht gut gehe. Dann bekam ich die Antwort: „Ach komm doch her, uns geht`s doch auch nicht gut”. Dieser Satz gab mir einiges zum Nachdenken, die Menschen haben ein unabwendbares Problem und gehen damit zum Teil mit einem Galgenhumor um und haben einen bemerkenswerten Kampfgeist. Zu diesem Zeitpunkt gaben sie mir seelische Unterstützung und spendeten mir viel Trost!

Möchtest Du nun am Schluss unseres Interviews noch etwas loswerden?
Ich finde es toll, wenn hier junge Leute reinkommen und auch im Ehrenamt arbeiten. Wenn man das Freunden weitererzählt und vielleicht Interesse für diese Tätigkeit besteht, freut uns das alle sehr. Mich ärgert, dass zum Welt-AIDS-Tag immer die Trommeln gerührt werden und danach alles für die Öffentlichkeit vergessen scheint. Ich finde, die Thematik HIV und AIDS sollte an Schulen in Ethik oder Biologie als Pflichtfach unterrichtet werden, da es ein gesellschaftspolitisches Thema ist und die Schüler dadurch lernen würden, Verantwortung für die eigene Person zu übernehmen.
Meine Nachricht: Man kann nicht so besoffen oder so erregt sein, dass man dieses Risiko eingeht, sich mit HIV zu infizieren!!!


Prävention

Melanie – ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

Hallo Melanie, wie bist Du zur Ulmer AIDS-Hilfe gekommen?

Damals ging ich noch zur Schule. Zwei Mitarbeiter von der AIDS-Hilfe kamen in unsere Klasse und hielten einen Vortrag, in dem es über AIDS, HIV und Prävention ging. Sie erwähnten, dass sie immer auf der Suche nach engagierten Ehrenamtlern sind. Da ich das Thema sehr interessant fand und ich schon in meiner eigenen Klasse sah, dass es großen Bedarf an Aufklärung gab, meldete ich mich bei der AIDS-Hilfe und fragte nach, wie ich denn hier mithelfen könnte.

Ich wurde eingeladen mit an einen Infostand zu gehen, wusste sofort, dass es das Richtige für mich ist, und seitdem bin ich nun so oft wie möglich dabei.

Was motiviert Dich zu Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit?

Erst hat es mir einfach nur Spaß gemacht, mit Leuten in Kontakt zu kommen, deren Fragen zu beantworten, deren Ängste zu mindern, oder auch viele Irrtümer auszuräumen. Vor allem die Arbeit mit jüngeren Mädchen, für die es einfacher war/ist auf mich zuzugehen, da ich eher in ihrer Altersregion bin und zudem auch ein Mädchen . Die oft doch sehr intimen Gespräche gehen doch besser von Frau zu Frau. Im Laufe der Zeit merkte ich, was für ein großer Bedarf an Aufklärung nötig ist, da viele über das Thema einfach viel zu wenig wissen. Im Laufe der Jahre ist das Thema AIDS auch leider viel in Vergessenheit geraten. Ich versuche die Leute einfach wieder an AIDS und HIV zu erinnern, sich Gedanken zu machen und sich mal damit auseinander zu setzten. Denn schließlich betrifft es ja Jeden.

Wie sieht dein Aufgabenbereich aus?

Ich helfe in der ÖP, was soviel heißt wie Öffentlichkeitsarbeit und Prävention. Bedeutet also, ich informiere über grundlegende Sachen zum Thema AIDS, HIV und Verhütung. Die AIDS-Hilfe hat das ganze Jahr über Infostände, wie zum Beispiel in der Fußgängerzone, am Bahnhof, bei Festivals ,… prinzipiell bin ich dort Ansprechpartner für die Leute, die sich informieren wollen, gehe auf Leute zu, da es für viele auch ein bisschen Überwindung kostet an den Stand zu kommen. Wir sind immer gut ausgestattet mit Infobroschüren, so kann man sich auch alles noch mal ganz gemütlich zuhause durchlesen. Ansonsten gibt es am Infostand natürlich auch Kondome und viele andere GiveAways. Kinder haben an unseren Ständen noch einen extra Bonus, da wir ja hauptsächlich jüngere Leute ansprechen wollen, haben wir ein Glücksrad als Anziehungspunkt, was echt Spass macht, da mitzuspielen.

Seit wann bist Du bei der AIDS-Hilfe dabei?

Das ist eine gute Frage! Also jetzt bin ich 21 Jahre und in der Schule war Bernhard, also der hauptamtliche Mitarbeiter von der AIDS-Hilfe, als ich etwa 16 Jahre war?!?! Ich denk mal, so 5 Jahre müsste es schon her sein!

Wie viel Zeit investierst Du für diese Arbeit?

Ehrlich gesagt, nicht mehr soviel wie früher, da ich mittlerweile aus beruflichen Gründen zeitlich stark eingeschränkt bin. Früher als Schülerin war ich eigentlich immer zur Stelle wenn Hilfe benötigt war. An Fasching zum Beispiel ist immer die Hölle los, da kam es schon mal vor, dass ich 3 Tage hintereinander in der AIDS-Hilfe war. Oder am Welt-AIDS-Tag, der 01.12, da ist auch immer viel los. Dann gibt’s auch ruhigere Zeiten mit weniger Veranstaltungen, da war ich dann vielleicht alle 2 Wochen mal einen Nachmittag an einem Infostand. Also so genau kann ich die Frage nicht beantworten.

Kannst Du dich an ein besonderes Erlebnis erinnern?

Eigentlich gab es viele schöne Erlebnisse. Denn es ist immer toll zu sehen, wie man bewirken kann, dass sich die Denkweise der Leute verändert. Vor allem bei den Jüngeren, die sich an unsere Infostände heran trauen. Es ist einfach super zu sehen, dass man die Teens vor vielen Fehlern bewahren kann.

Bist Du schon mal an Deine persönlichen Grenzen gestoßen?

Ich erreiche meine Grenzen, wenn Leute zu unserem Infostand kommen, die schon von Beginn an Streit suchen. Leute ohne Verständnis für die Arbeit, die ich in der AIDS-Hilfe leiste, ohne Verständnis für die Betroffenen. Viele haben ihre eigenen “AIDS-Theorien” , zum Beispiel, dass AIDS eine Erfindung der Pharmaindustrie sei oder andere Leute meinen, dass man daran doch selber schuld ist, schließlich hätte man mehr Gemüse essen können, um die Krankheit zu verhindern. So einen Schwachsinn muss man sich leider auch anhören. Und das Schlimme ist, dass man diese Leute einfach nicht von ihrem Glauben abbringen kann. Stattdessen muss man sich beschimpfen lassen, was selbstverständlich dann auch ein schlechtes Bild auf die AIDS-Hilfe wirft.

Wie waren die Schulungen, Vorbereitungskurse für Dich?

Wir machen immer wieder interne Schulungen in der AIDS-Hilfe, bei denen wir alles über den neuesten Wissensstand, neue Medikamente,… erfahren. Vor drei Jahren war ich bei einem Kommunikationsseminar in Berlin, das schon daher ein riesen Erfolg war, da Leute aus ganz Deutschland vertreten waren mit denen man sich über die Arbeit in deren AIDS-Hilfen, deren Präventionsangebot, mögliche Probleme und neue Ideen austauschen konnte. Das Seminar an sich war unterteilt in Theorie, in der man lernte, wie die Sprache und die Gestik auf den Gegenüber wirkt, und Praxis, bei der wir in Rollenspielen verschiedene Situationen am Infostand, aber auch im normalen Alltag nachspielten. Danach wurde in einer Diskussionsrunde raus gefunden, wo die Fehler und Stärken lagen. Ich konnte einiges aus dem Seminar mitnehmen, weil man sich viele Kleinigkeiten oft nicht bewusst macht, die aber vor allem ein Beratungsgespräch grundlegend beeinflussen können, da es für die meisten nicht leicht ist mit einer fremden Person über sehr persönliche Dinge zu sprechen.

Hättest Du noch ein Fazit für die Leser?
Wir haben immer Bedarf an engagierten Helfern, also wenn ihr Lust habt,kommt einfach mal bei uns vorbei!!!

 


Rainbow Team - Prävention in der homosexuellen Szene

Max (Name geändert)- ehrenamtlicher Mitarbeiter im Rainbow-Team

 

Wie bist Du zur AIDS-Hilfe gekommen?
Mich hat die AIDS Hilfe Ulm/Neu-Ulm/Alb-Donau e.V. schon immer ein wenig interessiert. Dann wurde ich damals zum Basteln für den Rosenmontagsball eingeladen, so konnte ich einen ersten Einblick in die Einrichtung werfen.

Seit wann bist Du bei der AIDS Hilfe?
Also als Ehrenamtlicher bin ich jetzt schon 6 Jahren dabei und als Mitglied 5 Jahren.

Was motiviert Dich zu Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit?
Mich motiviert so einiges, aber die hauptsächlichen Dinge die mir Spaß machen und mich sehr interessieren sind die Mitarbeit bei unserem jährlichen Rosenmontagsball inklusive der Vorbereitung, die Leute bei verschiedenen Aufklärungsarbeiten und Infoständen zu beraten, über „Safer-Sex” aufzuklären und mich auch für den Kondomgebrauch einzusetzen. Doch die Vorbereitungen für die diversen Partys in der AIDS Hilfe Ulm/Neu-Ulm/Alb- Donau e.V. (Mai Party, Halloween Party) bereitet mir auch sehr viel Freude.

Wie sieht Dein Aufgabenbereich aus?
Ich beschäftige mich hauptsächlich im Rainbow-Team bei verschiedenen Aktionen, Partyvorbereitungen und greif auch der ÖP beispielweise bei der Vorbereitung des Rosenmontagsballs unter die Arme. Aber auch beim HIV-Schnelltest der einmal im Monat stattfindet, helfe ich ehrenamtlich mit.

Bist Du schon mal an deine persönlichen Grenzen gestoßen?
Zum Glück noch nicht all zu oft. Nur diverse male bei dem Aufbau der Partys, da hatte ich echt manchmal keine Lust mehr.

Bevor Du mit dem Ehrenamt in der AIDS Hilfe angefangen konntest, durftest Du ja gewisse Schulungen mitmachen. Welche Erfahrung hast Du dort gemacht?
Ich habe eine Schulung mitgemacht und zwar die HIV-Schnelltestberatung, ich empfand diese Schulung als sehr lehrreich, interessant und man konnte wirklich neue Dinge dazu lernen, von denen man vorher nichts wusste.  Außerdem fand ich den Austausch mit den anderen Teilnehmern dieser Schulung sehr gut und hilfreich.

Kannst Du Dich an ein besonderes Erlebnis erinnern?
Ja in der Tat, es gibt immer Dinge hier die einen sehr lang noch in Erinnerung bleiben aber zwei Sachen werde ich nie vergessen und zwar als erstes, unseren Infostand beim Rosenstolz Konzert, das war ein schönes  Erlebnis, die Atmosphäre & Stimmung war gut und die Leute waren sehr interessiert an unserem Stand. Außerdem finde ich die Band einfach unglaublich.

Ein belastendes Erlebnis hatte ich letztes Jahr im April und Mai. Es ist damals eine neue Mitbewohnerin in die WG gezogen und hat uns bei der Mai Party Vorbereitung den ganzen Tag geholfen. Wir verstanden uns alle prächtig. Beim zweiten Treffen vor der Party war sie natürlich auch herzlich eingeladen doch sie ist nicht erschienen und erst dachten wir uns nichts dabei. Bei der Mai Party teilten sich die Meinungen ob man sie nun dort gesehen hat oder nicht? Ich für meinen Teil habe sie nicht gesehen sonst hätte ich sie ja begrüßt. Nach gut einer Woche haben wir erfahren, dass Sabrina (Name verfälscht)  seit mehreren Tagen verstorben sei. Das hat uns alle sehr geschockt und mich hat dieses Erlebnis natürlich auch sehr geprägt.

Möchtest Du am Schluss von unserem Interview noch etwas loswerden?
Unseren Finanziellen Mittel könnten besser sein (lacht).




Praktikum

Praktikum bei der Ulmer AIDS-Hilfe

Jedes Jahr arbeiten fünf bis zehn Praktikanten bei der Ulmer AIDS-Hilfe mit. Manche der Schüler und Studenten sind nur einige Tage hier, andere ein ganzes Semester oder Schuljahr. Wenn Sie Interesse an einem Praktikum haben, nehmen Sie einfach  Kontakt mit uns auf.

Um einen Einblick in die Arbeit zu bekommen, hier ein Interview mit unserem Praktikanten Alexander:

Wie bist Du zur AIDS-Hilfe gekommen?

Ich bin durch meine Schule (Valckenburg Schule Ulm) zu meinem Praktikum gekommen. Da ich mein Fachabitur im sozialen Zweig machen möchte, muss ich ein einjähriges Praktikum absolvieren, und da schien mir die Ulmer AIDS-Hilfe die beste Einrichtung dafür zu sein.

Seit wann bist Du bei der AIDS-Hilfe dabei?
Ich bin seit dem 14. September 2010 Mitglied bzw. Praktikant.

Warum genau machst Du Dein Praktikum in der AIDS-Hilfe?
Ich habe mir die “vorgegebenen” 08/15 Praktikumsplätze der Valckenburg Schule mal durchgeschaut: Kindergärten, Altenpfleger, Ökodienst und, und, und. Mich hat das alles nicht gereizt, und so habe ich mir eine Stelle gesucht, die mich ein wenig mehr herausfordert (und an manchen Tagen verlangt die AIDS-Hilfe echt einiges ab). Schon damals, als ich zu Besuch an einem der Infostände war, habe ich mich sehr dafür interessiert, aber die Stelle zwischenzeitlich aus den Augen verloren. Aber ich bin froh darüber, mein Praktikum hier absolvieren zu dürfen.

Wie sieht Dein Aufgabenbereich aus?
Uff. Das ist eine schwierige Frage da sich mein Aufgabenbereich nicht nur auf eine Sache bezieht wie bei den meisten Praktika. Ich werde eigentlich überall hin mitgenommen, wo es etwas zu tun gibt. Häufig bin ich mit Bernhard auf Prävention oder an Infoständen mit den Ehrenamtlichen. Außerdem bin ich für und mit der Betreuungsgruppe unterwegs und habe auch viele Büroarbeiten. Aufgaben wie Einkaufen, Recycling oder Infostand Materialien richten müssen nun mal auch gemacht werden.

Bist Du schon mal an deine persönlichen Grenzen gestoßen?
Oh ja. Am Welt-AIDS-Tag 2010 war ich echt kurz davor auszuflippen, da ich den ganzen Tag nur Stress und nicht einmal Ruhe hatte. Beim Ausklang des Gottesdienstes und nach einer Tasse Glühwein hat sich mein angestauter Frust wieder gelegt, außerdem hatte ich am nächsten Tag frei.
Kannst Du Dich an ein besonderes Erlebnis erinnern?
Ja das kann ich, die Halloween Party 2010. Obwohl ich an diesem Abend viel arbeiten musste, Geburtstag hatte und nicht wirklich feiern konnte (naja zum Schluss dann schon), war es dennoch ein sehr toller und witziger Abend. Das lag wohl an der netten Geschenkkarte von den ganzen Helfern der Party und daran, dass meine Freundin und ihre beste Freundin dabei waren. Außerdem hat der DJ echt gute Musik aufgelegt.

Möchtest Du nun am Schluss von unserem Interview noch etwas loswerden?
Wenn ihr was richtig Interessantes machen wollt, viel dazulernen und echt nette Leute kennen lernen wollt, dann MÜSST ihr hier ein Praktikum machen. Ich werde oft an die Zeit zurückdenken! (Ich wurde für diese Aussage auch nicht bezahlt)